Die elektrische Milchpumpe im Test 2018: Die Besten im Vergleich

Wie finden Sie die richtige elektrische Milchpumpe?

Die Stillzeit ist eine aufregende Zeit und schöne Zeit. Bei dem ersten Kind ist alles neu und ungewohnt. Während des Stillen genießen viele Mütter die Nähe zum Kind. Allerdings können Gründe vorliegen, eine Milchpumpe zu benutzen, seien es temporäre Freiräume oder eine Berufstätigkeit. Treffen Sie eine solche Entscheidung auf keinem Fall in Eile. Egal, für welche Milchpumpe Sie sich entscheiden, ein entscheidendes Kaufkriterium existiert:

Möchten Sie die Pumpe gelegentlich benutzen oder regelmäßig? Häufiges Abpumpen macht Sie flexibel in jeder Situation und spricht für eine elektrische Milchpumpe. Für gelegentliches Abpumpen reicht unter Umständen eine günstige Handpumpe.

Sparen ist nicht das Richtige

Experten sind sich allerdings einig, kaufen Sie aus gesundheitlichen Gründen keine elektrische Milchpumpe auf einem Flohmarkt oder anderweitig gebraucht. Das Sparen steht nicht im Vordergrund, sondern viel mehr die Gesundheit Ihres Kindes.

Möchten Sie die elektrische Milchpumpe täglich verwenden, spart es Ihnen viel Zeit. Der Pumpvorgang läuft elektrisch ab und ist entspannter als manuell zu pumpen. Elektrische Milchpumpe besitzen hohe qualitative Unterschiede, die Sie deutlich wahrnehmen können.

Bei einer regelmäßigen Anwendung ist der Tragekomfort wichtig. Es ist gut, wenn die Brusthaube angenehm auf der Brustwarze sitzt und über ein Massagekissen verfügt.

Elektrische Milchpumpe Test – Stiftung Warentest

Der Markt für eine elektrische Milchpumpe ist riesig. Sie brauchen unendlich viel Zeit, um sich mit den verschiedenen Details zu beschäftigen. Deswegen sind hier drei Tipps zusammengefasst:

  1. Bestseller: Medela elektrische Milchpumpe „Swing“
  2. Alleskönner: Lansinoh 2 in 1 Doppel-Milchpumpe
  3. Hebammentipp: Medela elektrische Doppel-Milchpumpe „Swing Maxi“

Zu Punkt 1:

Die Medela elektrische Milchpumpe „Swing“ besitzt ein Zweiphasen Pumpprogramm, was dem natürlichen Stillen nahe kommt. Dazu kommt, dass die Pumpe kompakt und leise ist, was für einen Transport spricht. Die SoftFit Brusthaube ist mit einem Massageeffekt ausgestattet, für ein angenehmes Gefühl auf der Brustwarze. Die SoftFit-Technologie imitiert das Saugverhalten des Babys, sie startet mit Saugen in kurzen Abständen und später verlängert sich der Abstand. Durch einen Gürtelclip sind Sie absolut flexibel und haben Bewegungsfreiheit beim Abpumpen. Sie können den Betrieb über das Netzteil laufen lassen oder den Batteriebetrieb wählen. Dazu benötigen Sie vier AA-Batterien. Mit den vier Druckknöpfen ist eine einfache Bedienung gewährleistet. Die Einzelteile sind spülmaschinenfest.

Zu Punkt 2:

Lansinoh 2 in 1 Doppel-Milchpumpe, der Alleskönner. Diese elektrische Milchpumpe besitzt ebenfalls ein Zweiphasen Pumpprogramm und liefert zwei verschiedene Saugaufsätze. Abhängig von der Form der Brust können Sie entscheiden, welcher Aufsatz besser sitzt. Davon unabhängig ist der Sauger aus weichem Silikon, für eine angenehme Passform. Das Display ist mit einer Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. So können Sie problemlos im Dunkeln, zum Beispiel nachts, die Milch absaugen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut gerechtfertigt.

Zu Punkt 3:

Die elektrische Milchpumpe „Swing Maxi“ von Medela pumpt (auf Wunsch) gleichzeitig an zwei Brüsten, dadurch sparen Sie viel Zeit. Gerade, wenn Sie wieder berufstätig sind, ist es eine große Erleichterung. Der Tragekomfort ist angenehm aufgrund von verstellbaren Vakuumstufen. Nach dem Abpumpen sind Sie nicht lange mit dem Säubern beschäftigt, denn die Reinigung bei der „Swing Maxi“ geht Ihnen schnell von der Hand. Zur Reinigung die Pumpe nach jedem Abpumpen in die Einzelteile zerlegen. Erst mit kaltem Wasser reinigen, dadurch spülen Sie das Milcheiweiß ab und dann mit warmen Wasser und Spülmittel. Zum Schluss noch einmal klar nachspülen. Die „Swing Maxi“ ist schnell in ihre Einzelteile zerlegt, was ein Säubern vereinfacht. Empfehlenswert ist es, jeden Tag einmal alle Teile abzukochen. Möchten Sie Frühchen oder kranke Kinder stillen, dann ist die Sterilisation nach jedem Pumpgang wichtig.

Mit diesen Tipps sind Sie auf der sicheren Seite. Milchpumpen sind bei einigen Mütter allerdings in der Kritik. Warum sind Kritiken berechtigt?

Elektrische Milchpumpe – Bedenken berechtigt?

Der Einsatz einer Milchpumpe ist erst berechtigt, wenn der Stillalltag regelmäßig verläuft. In den ersten sechs Wochen ist das natürliche Stillen empfehlenswert. Kämpfen Sie mit Milchstau oder sind gestresst, ist der Einsatz ebenfalls nicht ratsam. Vor einer Benutzung von Hochleistungspumpen oder normalen elektrischen Pumpen können Hebammen oder anderes Fachpersonal Ihnen Hilfestellung geben. Ein wichtiger Leitsatz bei einer Milchpumpe ist: „Bleiben Sie entspannt“. Sie können gut während des Abpumpens mit Ihrem Kind kuscheln, Musik hören oder ein nettes Buch lesen. Manchmal hilft es, vor dem Pumpen die Brust zu erwärmen mit einem Kirschkernkissen zum Beispiel oder ein leichtes Massieren.

Eine unnötige Reizung der Brustwarzen verhindern Sie, indem die Pumpzeit nicht über 30 Minuten liegt. Theoretisch reichen zehn bis fünfzehn Minuten pro Seite, damit die Brust entleert ist. Kommt keine Milch, warten Sie und starten später noch einmal. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Abpumpen? Perfekt wäre es nach einer Stillmahlzeit. Fangen Sie mit der zweiten Brust als Erstes an, in der Regel trinkt das Kind die zweite Seite nicht leer. Entgegen manchen Annahmen bringt eine Milchpumpe den Stillrhythmus nicht durcheinander. Dabei ist es wichtig, den Rhythmus des Kindes einzuhalten. Schießt Ihnen viel Milch ein, ist eine elektrische Milchpumpe kontraproduktiv. Die Pumpen regen die Milchproduktion zusätzlich an.

Wie können Sie die abgepumpte Milch aufbewahren?

Grundsätzlich ist Muttermilch in einem verschlossenen Behälter und bei Zimmertemperatur bis zu sechs Stunden haltbar. Hebammen empfehlen sterilisierte Gläser oder Kunststofffläschchen. Im Kühlschrank, im kältesten Bereich, hält die Milch bis zu drei Tage. Sie haben auch die Möglichkeit, in Muttermilchbeuteln die Milch portionsweise einzufrieren, dann hält sie bis zu sechs Monate. Vor dem Füttern muss die Milch erwärmt werden, aber wie? Erhitzen Sie die Milch über 37 Grad Celsius, gehen wichtige Nährstoffe verloren. Die Erwärmung in der Mikrowelle ist nicht empfehlenswert, das ist nicht gleichmäßig und nicht gut zu kontrollieren.

Damit keine Saugverwirrung bei Ihrem Baby stattfindet, benutzen Sie stillfreundliche Weithalssauger. Hebammen empfehlen die Faustregel:
Wenn Sie die Flasche umdrehen, darf nicht mehr als ein Tropfen pro Sekunde aus der Flasche herausfließen.
Jede Mutter bestimmt jedoch selbst, was für sie am besten ist. Selbst Ökotests oder andere Empfehlungen sind nur ein Richtwert.

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