Handmilchpumpe Test 2020. Die Besten im Vergleich

Handmilchpumpe Ratgeber

Wenn man sein Baby stillt, dann kann es ab und zu einmal vorkommen, dass man einen wichtigen Termin hat, zu welchem man das Baby nicht mitnehmen kann, oder dass man einen Abend über mit Freuden weggehen, dafür aber nicht die Flasche mit dem Milchpulver geben möchte. Es kann aber schlicht und ergreifend sein, dass man viel zu viel Milch hat und diese deshalb etwas abpumpen möchte, damit man der Gefahr einen Milchstau zu bekommen, so weit und so gut es geht, aus dem Weg gehen kann. Für diese Zwecke kann man natürlich versuchen die Milch manuell auszudrücken, doch für diese Zwecke bedarf es einer bestimmten Technik und bei einigen Frauen kommen keine Milch heraus, wenn diese nur mit der Hand versuchen diese heraus zu drücken. Deshalb sollte man auf eine spezielle Handmilchpumpe zurückgreifen, mit welcher man die Milch ganz einfach und ohne Probleme aus der Brust pumpen kann.

Wie ist die Handmilchpumpe aufgebaut?

Die Handmilchpumpe setzt sich so zusammen, dass diese aus einem Aufsatz besteht, welcher direkt auf die Brust gesetzt wird, so dass die Brustwarze von diesem bedeckt ist. An diesem Aufsatz ist ein Schlauch angebracht, welcher dann in einer Flasche endet, welche dafür sorgt, dass die gesamte Milch, welche man mit der Handmilchpumpe aus der Brust pumpt aufgefangen und dann dem Baby direkt über die Flasche gegeben werden oder auch eingefroren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgetaut und aufgewärmt werden kann.

Natürlich ist auch eine Vorrichtung an der Pumpe angebracht, welche man mit der Hand immer wieder drücken muss, damit die Milch aus der Brust gepumpt werden kann. Man sollte sich jedoch immer darüber im klaren sein, dass die Pumpe, auch wenn es die beste und teuerste und qualitativ hochwertigste Handmilchpumpe auf dem Markt ist, niemals die selbe Technik hat, wie ein Baby, welches direkt an der Brust trinkt. Aus diesem Grund ist es vollkommen normal wenn man zunächst nicht sehr viel Milch pumpen kann. Zudem gibt es einige wenige Frauen, bei welchen nur das Baby die Milch saugen kann und die Handmilchpumpe, obwohl Milch vorhanden ist, keinen Tropfen aus der Brust pumpen kann.

Der Aufsatz

Wenn man sich die Handmilchpumpe kaufen möchte, dann sollte man vor allem auf den Aufsatz gucken und achten, welcher direkt auf die Brust gesetzt wird. Denn dieser sollte zunächst einmal angenehm auf der Haut zu spüren sein. Dafür eignen sich Aufsätze aus Silikon sehr gut, da diese stabil, gleichzeitig aber auch weich sind. Noch besser ist es zudem, wenn der Aufsatz über Noppen verfügt. Denn wenn Noppen an dem Aufsatz angebracht sind, dann hat das den tollen und äußerst positiven Effekt, dass die Brust massiert und somit auch der Milchfluss und die Milchkanäle stimuliert werden. So bekommt man mehr Milch mit der Handmilchpumpe aus der Brust gepumpt.

Die Vorrichtung zum Pumpen

Ebenfalls achten sollte man bei dem Kauf einer Handmilchpumpe auf die Vorrichtung, über welche man die Pumpe betätigt. Denn bei einer Handmilchpumpe pumpt man, wie der Name bereits sagt, die Milch manuell aus der Brust. Für diese, Zwecke sollte man darauf achten, dass sie Vorrichtung, welche man zum Pumpen mit der Hand greifen und betätigen muss, einfach und fest zu greifen ist. Das Stichwort in diesem Zusammenhang ist dabei die Ergonomie. Denn, wenn der Griff keine ergonomische Form hat, dann läuft man ganz schöne Gefahr, dass die Hand während des Pumpens verkrampft und man so nicht lange mit der Handmilchpumpe pumpen kann. Eine gute Handmilchpumpe hingegen zischen zeichnet sich durch eine ergonomische Form aus. Dabei liegt der Griff gut und angenehm in der Hand und kann gut und fest gefasst und betätigt werden, ohne dass die Hand dabei verkrampft.

Zudem sollte das Material, aus welchem der Griff besteht nicht allzu glatt, sondern rutschfest sein, so dass man mit der Hand nicht während des Pumpens von dem Griff abrutschen kann.

Die unterschiedlichen Größen

Unter all den unterschiedlichen Handmilchpumpen, welche man sich auf dem Markt kaufen kann, gibt es auch viele unterschiedliche Größen, aus welchen man wählen kann. Dabei bezieht sich dieses jedoch nicht auf die Pumpe selbst, sondern auf die Aufsätze und auch auf die Flaschen.

Die Größe der Aufsätze

Man sollte immer darauf achten, dass die Größe des Aufsatzes auf die Größe der Brust angepasst ist. Denn, damit die Milch mit der Handmilchpumpe aus der Brust gepumpt werden kann ist es wichtig, dass ein Vakuum entsteht

Das kann jedoch nur entstehen, wenn der Aufsatz perfekt auf die Brust passt. Andernfalls kann kein Vakuum entstehen und die Milch kann nicht aus der Brust gepumpt werden.

Die Größe der Flasche

Auf die Vorrichtung der Handmilchpumpe passen, je nach Hersteller und je nach Modell, nicht die herkömmlichen und allgemein bekannten Flaschen, mit welchen man Babys füttern kann. In der Regel braucht man für diese Zwecke bestimmte und spezielle Flaschen für die Handmilchpumpe. Bei diesen gibt es eine Auswahl aus vielen unterschiedlichen Größen. Wenn man also viel Milch aus der Milch pumpen möchte, sollte man sofort auf eine große Flasche zurückgreifen, anstatt zwei kleine benutzen zu müssen. Es kann aber jeder so mache wie er es möchte und für richtig hält.

Vor- und Nachteil

Vorteil:

  • Es kann ein Vorrat an Muttermilch eingefroren werden und aufgewärmt werden, wenn die Mutter nicht da sein sollte, um das Baby stillen zu können und man muss nicht auf das Milchpulver zurückgreifen
  • Man kann sich gut und effektiv vor einem bevorstehenden Milchstau schützen, wenn man zu viel Milch hat, welche das Baby nicht trinken kann
Nachteil:

  • Bei einigen Frauen funktionieren Pumpen nicht
  • Zu vieles Pumpen mit der Handmilchpumpe regt die Produktion der Milch an

Die Hersteller und Testsieger

Zwar hat die Stiftung Warentest bislang keinen Test durchgeführt, doch in anderen Tests haben die Hersteller Lansinoh, NUK, Medela, Ardo und Philips Advent sehr gut abgeschnitten.

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