Handmilchpumpe Test 2018. Die Besten im Vergleich

Handmilchpumpe Ratgeber

Wenn man sein Baby stillt, dann kann es ab und zu einmal vorkommen, dass man einen wichtigen Termin hat, zu welchem man das Baby nicht mitnehmen kann, oder dass man einen Abend ĂŒber mit Freuden weggehen, dafĂŒr aber nicht die Flasche mit dem Milchpulver geben möchte. Es kann aber schlicht und ergreifend sein, dass man viel zu viel Milch hat und diese deshalb etwas abpumpen möchte, damit man der Gefahr einen Milchstau zu bekommen, so weit und so gut es geht, aus dem Weg gehen kann. FĂŒr diese Zwecke kann man natĂŒrlich versuchen die Milch manuell auszudrĂŒcken, doch fĂŒr diese Zwecke bedarf es einer bestimmten Technik und bei einigen Frauen kommen keine Milch heraus, wenn diese nur mit der Hand versuchen diese heraus zu drĂŒcken. Deshalb sollte man auf eine spezielle Handmilchpumpe zurĂŒckgreifen, mit welcher man die Milch ganz einfach und ohne Probleme aus der Brust pumpen kann.

Wie ist die Handmilchpumpe aufgebaut?

Die Handmilchpumpe setzt sich so zusammen, dass diese aus einem Aufsatz besteht, welcher direkt auf die Brust gesetzt wird, so dass die Brustwarze von diesem bedeckt ist. An diesem Aufsatz ist ein Schlauch angebracht, welcher dann in einer Flasche endet, welche dafĂŒr sorgt, dass die gesamte Milch, welche man mit der Handmilchpumpe aus der Brust pumpt aufgefangen und dann dem Baby direkt ĂŒber die Flasche gegeben werden oder auch eingefroren und zu einem spĂ€teren Zeitpunkt wieder aufgetaut und aufgewĂ€rmt werden kann.

NatĂŒrlich ist auch eine Vorrichtung an der Pumpe angebracht, welche man mit der Hand immer wieder drĂŒcken muss, damit die Milch aus der Brust gepumpt werden kann. Man sollte sich jedoch immer darĂŒber im klaren sein, dass die Pumpe, auch wenn es die beste und teuerste und qualitativ hochwertigste Handmilchpumpe auf dem Markt ist, niemals die selbe Technik hat, wie ein Baby, welches direkt an der Brust trinkt. Aus diesem Grund ist es vollkommen normal wenn man zunĂ€chst nicht sehr viel Milch pumpen kann. Zudem gibt es einige wenige Frauen, bei welchen nur das Baby die Milch saugen kann und die Handmilchpumpe, obwohl Milch vorhanden ist, keinen Tropfen aus der Brust pumpen kann.

Der Aufsatz

Wenn man sich die Handmilchpumpe kaufen möchte, dann sollte man vor allem auf den Aufsatz gucken und achten, welcher direkt auf die Brust gesetzt wird. Denn dieser sollte zunĂ€chst einmal angenehm auf der Haut zu spĂŒren sein. DafĂŒr eignen sich AufsĂ€tze aus Silikon sehr gut, da diese stabil, gleichzeitig aber auch weich sind. Noch besser ist es zudem, wenn der Aufsatz ĂŒber Noppen verfĂŒgt. Denn wenn Noppen an dem Aufsatz angebracht sind, dann hat das den tollen und Ă€ußerst positiven Effekt, dass die Brust massiert und somit auch der Milchfluss und die MilchkanĂ€le stimuliert werden. So bekommt man mehr Milch mit der Handmilchpumpe aus der Brust gepumpt.

Die Vorrichtung zum Pumpen

Ebenfalls achten sollte man bei dem Kauf einer Handmilchpumpe auf die Vorrichtung, ĂŒber welche man die Pumpe betĂ€tigt. Denn bei einer Handmilchpumpe pumpt man, wie der Name bereits sagt, die Milch manuell aus der Brust. FĂŒr diese, Zwecke sollte man darauf achten, dass sie Vorrichtung, welche man zum Pumpen mit der Hand greifen und betĂ€tigen muss, einfach und fest zu greifen ist. Das Stichwort in diesem Zusammenhang ist dabei die Ergonomie. Denn, wenn der Griff keine ergonomische Form hat, dann lĂ€uft man ganz schöne Gefahr, dass die Hand wĂ€hrend des Pumpens verkrampft und man so nicht lange mit der Handmilchpumpe pumpen kann. Eine gute Handmilchpumpe hingegen zischen zeichnet sich durch eine ergonomische Form aus. Dabei liegt der Griff gut und angenehm in der Hand und kann gut und fest gefasst und betĂ€tigt werden, ohne dass die Hand dabei verkrampft.

Zudem sollte das Material, aus welchem der Griff besteht nicht allzu glatt, sondern rutschfest sein, so dass man mit der Hand nicht wÀhrend des Pumpens von dem Griff abrutschen kann.

Die unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen

Unter all den unterschiedlichen Handmilchpumpen, welche man sich auf dem Markt kaufen kann, gibt es auch viele unterschiedliche GrĂ¶ĂŸen, aus welchen man wĂ€hlen kann. Dabei bezieht sich dieses jedoch nicht auf die Pumpe selbst, sondern auf die AufsĂ€tze und auch auf die Flaschen.

Die GrĂ¶ĂŸe der AufsĂ€tze

Man sollte immer darauf achten, dass die GrĂ¶ĂŸe des Aufsatzes auf die GrĂ¶ĂŸe der Brust angepasst ist. Denn, damit die Milch mit der Handmilchpumpe aus der Brust gepumpt werden kann ist es wichtig, dass ein Vakuum entsteht

Das kann jedoch nur entstehen, wenn der Aufsatz perfekt auf die Brust passt. Andernfalls kann kein Vakuum entstehen und die Milch kann nicht aus der Brust gepumpt werden.

Die GrĂ¶ĂŸe der Flasche

Auf die Vorrichtung der Handmilchpumpe passen, je nach Hersteller und je nach Modell, nicht die herkömmlichen und allgemein bekannten Flaschen, mit welchen man Babys fĂŒttern kann. In der Regel braucht man fĂŒr diese Zwecke bestimmte und spezielle Flaschen fĂŒr die Handmilchpumpe. Bei diesen gibt es eine Auswahl aus vielen unterschiedlichen GrĂ¶ĂŸen. Wenn man also viel Milch aus der Milch pumpen möchte, sollte man sofort auf eine große Flasche zurĂŒckgreifen, anstatt zwei kleine benutzen zu mĂŒssen. Es kann aber jeder so mache wie er es möchte und fĂŒr richtig hĂ€lt.

Vor- und Nachteil

Vorteil:

  • Es kann ein Vorrat an Muttermilch eingefroren werden und aufgewĂ€rmt werden, wenn die Mutter nicht da sein sollte, um das Baby stillen zu können und man muss nicht auf das Milchpulver zurĂŒckgreifen
  • Man kann sich gut und effektiv vor einem bevorstehenden Milchstau schĂŒtzen, wenn man zu viel Milch hat, welche das Baby nicht trinken kann
Nachteil:

  • Bei einigen Frauen funktionieren Pumpen nicht
  • Zu vieles Pumpen mit der Handmilchpumpe regt die Produktion der Milch an

Die Hersteller und Testsieger

Zwar hat die Stiftung Warentest bislang keinen Test durchgefĂŒhrt, doch in anderen Tests haben die Hersteller Lansinoh, NUK, Medela, Ardo und Philips Advent sehr gut abgeschnitten.

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