Laufgitter Test 2018 - Die Besten im Vergleich

Laufgitter – Segen oder Fluch

Viele Eltern legen sich gerne für ihren Nachwuchs ein Laufgitter zu. Man kennt dies womöglich noch von früher aus der eigenen Kindheit, damals wurden die Gestelle „Laufstall” genannt. Klassisch sind die Laufgitter aus Holz gefertigt und viereckig. Sie erinnern im Groben an ein Kinderbett mit Gitterstäben, die auch hier längs angebracht sind. Anders als zu früheren Zeiten gibt es die Laufgitter heute auch aus anderen Materialien sowie in vielen verschiedenen Formen und Größen. Auch gibt es sie in unterschiedlichen Preislagen, allerdings sollten Sicherheit und Qualität wie bei allen anderen Kindermöbeln beziehungsweise Utensilien an oberster Stelle stehen.

Für was werden Laufgitter genutzt?

In erster Linie werden Laufgitter als Tagesbett oder zum Schutz für das Kind genutzt. So kann das Kind beispielsweise während die Mutter kocht in dem Laufgitter spielen, ohne das man Angst haben muss, dass etwas passiert. Verstellbare Böden bieten hier auch den Schutz vorm Herausfallen. Sobald das Kind sich hinstellen kann muss der Boden unbedingt weiter unten angebracht werden damit es nicht über das Gestänge klettern und herausfallen kann.

Wird das Gitter als Tagesbett genutzt, sollte darauf geachtet werden, dass der Boden nicht zu hart ist. Zwar werden die Laufgitter mit Einlagen geliefert, die leicht gepolstert und abwaschbar sind, diese aber zum Schlafen eher unbequem und daher ungeeignet sind. Hier besteht dann aber die Möglichkeit, noch eine dünne Matratze zum Schlafen hinein zu legen. Bei Standardmaßen der Laufgitter ist der Kauf einer passenden Matratze meist kein Problem.

Formen und Arten

Neben der klassischen viereckigen Form mit Bodeneinlage, gibt es beispielsweise auch Laufgitter die nach Bedarf umbaubar sind. Einzelelemente ermöglichen hier den Laufstall in der Form zu verändern, größer gestalten und zum Beispiel zum Fünfeck oder zum Achteck umzubauen.

Laufgitter ohne Bodeneinlage lassen sich in der Form noch weiter verändern. Dieses jedoch relativ großen Laufgitter können oft nach Ende der Nutzzeit zu einem Absperrgitter umgebaut werden. So kann man beispielsweise Treppen oder einen im Haus vorhandenen Kamin damit sichern.

Innen- und Außenbereich

Die meisten Laufgitter werden für die Nutzung in der Wohnung gekauft. Hier ist es auch vorteilhaft wenn Rollen vorhanden sind. So lässt sich der Laufstall leicht an verschiedenen Orten einsetzen oder auch einfach „mitnehmen” – von Wohnzimmer zur Küche beispielsweise. Klappbare Laufgitter haben den Vorteil, dass man sie einfach überall mit hinnehmen kann. Diese Laufställe sind dann nicht mit Holzstäben ausgestattet, sondern haben ein Netz an den Seiten angebracht. Eine Tragetasche die meistens auch mitgeliefert wird, erleichtert den Transport.

Wenn das Laufgitter im Außenbereich genutzt werden soll, muss auf die Herstellerangaben geachtet werden. Holzmodelle können meistens nur im Innenbereich oder im Außenbereich unter trockenen Bedingungen aufgestellt werden. Diese müssen dann nach Benutzung wieder mit nach drinnen genommen werden.

Sicherheit

Auch bei Laufgittern gibt es EU-Richtlinien. Da viele Babys und Kleinkinder vor allem beim Zahnen gerne an allem Nuckeln was erreichbar ist, muss der Lack an einem Holzgitter unbedingt speichelfest sein. Eventuelle Türen müssen so konstruiert sein, dass sie sich vom Kind nicht einfach öffnen lassen und dass die Kleinen sich nicht die Finger daran quetschen. Im Ganzen muss das Laufgitter so stabil sein und stabil stehen, dass es nicht umkippen kann. Vor allem wenn das Kind schon krabbelt oder gar läuft muss auf die Stabilität geachtet werden.

Verschiedene Marken und Hersteller

Auch bei Laufgittern gibt es verschiedene Marken und Hersteller. Zu nennen sind beispielsweise die Topseller Laufgitter der Marke Roba. Dieser Hersteller bietet auch verschiedene Varianten und Größen an. Weiterhin gibt es Geuther, Schardt und Baby Dan, welche in Tests bezüglich Sicherheit, Komfort und Preis-Leistung unter den Top 5 zu finden sind.

Vor- und Nachteil vom Laufgitter

Vorzüge eines Laufgitters gibt es einige. So kann das Kind schnell hineingesetzt werden wenn es beispielsweise an der Türe klingelt oder in der Küche etwas überzukochen droht. Das Kind sitzt sicher und es kann nichts passieren. Auch können die Eltern so in aller Ruhe kochen oder bügeln und haben das Kind trotzdem in Sichtweite und auch in Sicherheit.

Wenn das Kind anfängt sich hoch zu ziehen oder zu laufen, kann es sich an den Gitterstäben hochhangeln und einige Schritte laufen. Fällt es hin, wird es von der Unterlage aufgefangen.

Auch kleine Kinder möchten eventuell schon eine gewisse Zeit alleine mit ihren Sachen sein. So können sie sich in einem Laufgitter mit ihrem Lieblingsspielzeug eine zeitlang alleine beschäftigen. Da auch viele Kinder über dem Spielen einschlafen, wird da Laufgitter somit auch für ein Schläfchen oder zum Mittagsschlaf genutzt.

Das Laufgitter darf auf keinen Fall als Strafe eingesetzt werden. Einige Kinder werden sich eventuell in dem Laufställchen eingesperrt und somit nicht wohl fühlen. Dann ist die Anschaffung, die je nach Modell recht kostspielig sein kann, nicht von Vorteil und unnötig.

Meinungen

Expertenmeinungen gibt es nicht. In Bezug auf Laufgitter gibt es kein „Falsch” oder „Richtig”. Ob eins angeschafft werden soll ist eine individuelle Entscheidung.

Auf jeden Fall soll beim Kauf auf das GS-Zeichen – die geprüfte Sicherheit – geachtet werden. Auch die Ökotestsstandarts sollten erfüllt sein – wie der genannte speichelfeste Lack an Modellen aus Holz beispielsweise.

Zu klein darf das Laufgitter ebenfalls nicht sein. Kinder sollen sich nicht eingesperrt fühlen. Natürlich muss hier die Größe an die Gegebenheiten (Größe der Wohnung und dergleichen) angepasst sein. Wenn man ein Modell mit Rollen wählt, müssen mindestens zwei davon feststellbar sein und so angebracht, dass die Kinder sie nicht eigenständig lösen können. Auch wichtig sind die Abstände der Gitterstäbe. Ebenso wie bei einem Gitterbett müssen sie so sein, dass das Kind seinen Kopf nicht hindurchsteckend kann.

Die Entscheidung ob ein Laufgitter angeschafft werden soll oder nicht, müssen die Eltern jeweils für sich selbst entscheiden. Für die einen ist es ein Fluch, da die Kinder sich nicht wohl fühlen – für die anderen ein Segen, da die Kinder für einige Zeit sicher spielen oder auch schlafen können.

Die elektrische Milchpumpe im Test 2018: Die Besten im VergleichSchnuller Test 2018 – Die Besten im Vergleich